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| Frankreich schwächt DRM-Gesetz ab |
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Die französische Nationalversammlung hat Ende vergangener Woche eine neues Urheberrechts-Gesetz verabschiedet, demnach unerlaubtes Kopieren von Musik und Videos in Zukunft strenger bestraft werden soll. Außerdem müssen Online-Musikportale wie Apples iTunes ihr DRM (Digital Rights Management)-System an andere Hersteller von Musikplayern lizenzieren. Bisher konnte Musik aus den iTunes nur von iPods, den Musikplayern aus dem Hause Apple, wiedergegeben werden.Die Version des Gesetzes, die nun beschlossen wurde ist nur eine abgeschwächte Form der ursprünglichen Fassung.
Zwar ist es nun vorgeschrieben, dass die Dateiformate kompatibel sein müssen, die Kunden können dieses Recht aber nicht durchsetzten: Konsumenten oder Verbraucherschutzverbände können nicht mehr direkt bei der geplanten Kontrollinstanz vorsprechen - ein entsprechender Antrag kann nur aus der Branche kommen. Weigert sich ein Unternehmen, sein System an andere Hersteller zu lizenzieren, ist laut Gesetz eine Strafe von fünf Prozent des weltweiten Umsatzes des Konzerns vorgesehen. Im Falle von Apple wären das 700 Mio. Dollar.Laut dem Gesetzestext soll eine neu einzurichtende, mit Vertretern der Regierung und mehrerer Interessensgruppen besetzte Kommission über die Schnittstellen- und Formatinformationen wachen. Dazu kommt eine vom Senat eingefügte Hintertür für die Rechtehalter und DRM-Produzenten: Diese müssen ihre proprietären Verschlüsselungsformate nicht herausrücken, wenn sich Urheber oder Verwerter mit den Anbietern von Musikplattformen über den DRM-Einsatz einig sind.Das französische Parlament hat außerdem die...
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