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| ProSiebenSat.1 - Springer scheitert mit TV-Plänen |
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Die milliardenschwere Übernahme von Deutschlands größtem TV-Konzern ProSiebenSat.1 durch den Springer-Verlag ist geplatzt.
Mit einer möglichen Klage oder einem Antrag auf Ministererlaubnis seien zahlreiche wirtschaftliche und juristische Unsicherheiten verbunden, teilte das Verlagshaus am Mittwoch in Berlin mit. Damit wären für alle Beteiligten unzumutbare Risiken entstanden. Mit einer Klage oder einer Ministererlaubnis hätte die Übernahme trotz der Untersagung durch das Bundeskartellamt noch genehmigt werden können.Mit dem Rückzug von Springer werden der Kaufvertrag mit den bisherigen Eigentümern des TV-Konzerns, einer Investorengruppe um den US-Unternehmer Haim Saban, sowie das öffentliche Übernahmeangebot an die außenstehenden Aktionäre hinfällig.
Springer hatte sich die Anteile der Investorengruppe für 2,5 Milliarden Euro gesichert. Sie fallen jetzt wieder an die bisherigen Eigentümer zurück.Die ProSiebenSat.1-Aktie profitierte von der abgesagten Übernahme. Sie legte zeitweise fünf Prozent auf 19,75 Euro zu und notierte damit auf dem höchsten Stand seit Juni 2001.Saban teilte nach der abgeplatzten Übernahme seiner Sendergruppe durch Springer mit, alle Optionen für ProSiebenSat.1 prüfen zu wollen.
Die Holding sei über das Platzen der Übernahme enttäuscht. Wir sind weiter sehr zufrieden mit der Leistung von ProSiebenSat.1 und mit unserer Beteiligung", teilte die Holding von Saban mit.Unter den möglichen Käufern seien der französische TV-Konzern TF1 und die in Luxemburg ansässige SBS Broadcasting, sagten mit der Situation vertraute Personen am Dienstag. Saban habe außerdem mit US-Medienkonzernen und Beteiligungsfirmen Kontakt aufgenommen.
Die Unternehmen waren zu...
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