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Siemens-Chef Kleinfeld eilt von einer Baustelle zur nächsten
Siemens-Chef Klaus Kleinfeld eilt von einer Baustelle zur nächsten. Nach dem verlustreichen Verkauf des Handygeschäfts und der angekündigten Auflösung der krisengeschüttelten Kommunikationssparte Com rechnen Anleger und Analysten nun beim defizitären IT-Dienstleister SBS mit radikalen Maßnahmen. "Man sollte mal davon ausgehen, dass auch SBS aufgelöst wird", sagte Theo Kitz, Siemens-Spezialist vom Bankhaus Merck Finck. Die Zukunft von SBS wird eines der wichtigsten Themen sein, wenn Kleinfeld an Donnerstag dieser Woche die Quartalszahlen vorlegt. Einmal mehr dürfte SBS trotz Verkaufs des Geschäftsbereichs "Produktnahe Dienstleistungen" (PRS) an Fujitsu Siemens im abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2005/06 (30. September) das Gewinnwachstum des Konzerns empfindlich gebremst haben. Kitz schätzt das operative Minus bei SBS im Quartal auf 200 Millionen Euro, im Gesamtjahr könnten es knapp 900 Millionen Euro sein. Zwar sind andere Analysten optimistischer – manche halten einen minimalen SBS-Gewinn für möglich. Da Kleinfeld aber versprochen hat, dass bis zum kommenden Frühjahr alle Geschäftsbereiche die ehrgeizigen Renditevorgaben der Konzernführung erfüllen, besteht in jedem Fall dringender Handlungsbedarf. SBS müsste binnen weniger Monate eine Umsatzrendite von mindestens fünf Prozent vor Steuern und Zinsen schaffen. "Die haben keinerlei Chance, auf einen grünen Zweig zu kommen", sagt ein Unternehmenskenner. Im Grunde sei der IT-Dienstleister nicht zukunftsfähig. Da es aber Siemens-Prinzip sei, keine Kunden im Regen stehen zu lassen, müsse eine komplexere Lösung... Lesen Sie weiter... |
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