Kabelfirmen investieren Milliarden in Telefonmarkt |
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| Kabelfirmen investieren Milliarden in Telefonmarkt | |||||||||||||
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Die deutschen TV-Kabelnetzbetreiber wollen mit Investitionen in Milliardenhöhe der Deutschen Telekom das Wasser abgraben. Im Fokus steht dabei vor allem das Breitbandgeschäft, bei
dem die Kabelgesellschaften dem europäischen Trend hinterherhinken. Experten bescheinigen den Anbietern gut Chancen, ihren Marktanteil deutlich auszubauen. Mit dem Einstieg in das Mediengeschäft will die Telekom dagegen halten. Nach einer Untersuchung der Europäischen Kommission kamen die TV-Kabelanbieter zum Jahreswechsel im Breitbandgeschäft auf einen Marktanteil von rund 1,5 Prozent. Mit 97 Prozent entfällt der Großteil der schnellen Internetzugänge auf die von der Telekom favorisierte DSL-Technik. In anderen EU-Ländern kommen die Kabelnetzbetreiber hingegen zum Teil auf einen Marktanteil von 50 Prozent. Hintergrund für das Ungleichgewicht in Deutschland ist die Zersplitterung der TV-Kabellandschaft. Während die Schwergewichte Kabel Deutschland (KDG), Unity Media und Kabel Baden-Württemberg die großen Netze (Netzebene 3) betreiben, gehören die direkten Hausanschlüsse (Netzebene 4) zumeist lokalen Anbietern. Diese Trennung der Netzebenen belastet die Entwicklung der TV-Kabelbranche. So stehen vor der Netzaufrüstung oft langwierige Verhandlungen über die Aufteilung der Kosten an. Ohne den Ausbau sind aber keine Internet- und Telekomdienste möglich, da das TV-Kabel per se über keinen Rückkanal verfügt. Einen Teil ihres Netzes haben die Anbieter bereits ausgebaut und damit neue Kunden gewonnen. "Wir haben wenige Monate nach dem Start bereits 70.000 Internet- und Telefonkunden", sagt der Sprecher von Kabel-BW Axel Dürr. Etwas mehr hat Marktführer KDG unter Vertrag. Mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm wollen die Anbieter nun nachlegen: "Zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro wollen die Unternehmen dafür ausgeben", sagt Philipp Geiger von dem Beratungsunternehmen Solon. Damit sind die Ausgaben nur halb so hoch wie beim geplanten Glasfasernetz der Telekom, mit dem die... Lesen Sie weiter... |
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