Merkels Nahost-Reise - Abbas und Katzav bauen auf Road Map |
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| Merkels Nahost-Reise - Abbas und Katzav bauen auf Road Map | |||||||||||||
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Am letzten Tag des Nahostbesuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sowohl Palästinenserpräsident Mahmud Abbas als auch der israelische Präsident Mosche Katzav ihr Festhalten am Nahostfriedensplan betont.
Merkel bekräftigte, dass eine finanzielle Unterstützung an einen eindeutigen Kurswechsel der radikal-islamischen Hamas gebunden sei, die vergangene Woche die Parlamentswahlen überraschend hoch gewonnen hatte. Auch die EU- Außenminister betonten, eine weitere Finanzhilfe werde es nur bei einem Gewaltverzicht der Hamas-Bewegung geben. Die Bundeskanzlerin nannte eine Anerkennung des Existenzrechts Israels und der bisherigen Abkommen sowie den Verzicht auf Gewalt als die drei Bedingungen, die die Hamas erfüllen müsse. Es ist unvorstellbar, dass Deutschland eine Behörde anerkennt, die das Existenzrecht Israels nicht anerkennt", sagte sie. Abbas erklärte, er wolle seine Politik einer friedlichen Lösung des Nahost-Konflikts auch nach dem Hamas-Wahlsieg fortsetzen. Der Palästinenserpräsident sagte Merkel am Montag in Ramallah: Es gibt nichts, was mich hindert, die nächsten drei Jahre meiner Amtszeit fortzusetzen. Abbas sagte, er werden in etwa zwei Wochen Gespräche mit der Hamas über die Bildung einer Regierung aufnehmen. Zuvor hatte der israelische Präsident Katzav nach einem Treffen mit Merkel erklärt, Israel wolle nach dem Hamas-Sieg eine Eskalation vermeiden. Der Nahost-Friedensplan müsse unbedingt eingehalten werden. Er rief Abbas auf, dies sicherzustellen. Katzav sagte: Ich glaube, er hat die Macht und den Einfluss, die Interessen des palästinensischen Volkes zu vertreten. Die Außenminister der Europäischen Union erklärten nach einem... Lesen Sie weiter... |
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