Adecco bleibt Strategiepläne schuldig |
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| Adecco bleibt Strategiepläne schuldig | |||||||||||||
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Die geplante Übernahme der deutschen Zeitarbeitsagentur DIS durch den Weltmarktführer Adecco kommt nur schleppend voran. Verhandlungen mit dem DIS-Großaktionär Voith, der 25,6 Prozent hält, haben bisher noch nicht begonnen.
Eine angekündigte Präsentation mit weiteren Details zur Strategie von Adecco bleibt Vorstandschef und Großaktionär Klaus Jacobs erst einmal schuldig. Verhandlungen zwischen Voith und Adecco über den DIS-Anteil seien erst in den kommenden Wochen vereinbart, hieß es aus Kreisen der Konzerne. Es zeichnet sich damit ab, dass die DIS-Übernahme für Adecco nicht so reibungslos verläuft wie gewünscht und sich noch Monate hinziehen könnte. Bereits am Wochenende hatte Voith-Aufsichtsratschef Michael Rogowski in Frage gestellt, ob der schwäbische Anlagenbauer seine DIS-Anteile verkaufen wird. Analysten vermuten dahinter einen Preispoker. Adecco hatte die DIS-Übernahme in der vergangenen Woche angekündigt. Der Konzern ist sich mit der Familie Paulmann, die 29 Prozent der Anteile hält, bereits über einen Verkauf einig. Mit Voith soll es Verhandlungen geben, und auch für die übrigen Aktien im Streubesitz ist ein öffentliches Übernahmeangebot geplant. Rogowski hatte am Wochenende gesagt, grundsätzlich passe die Beteiligung gut zu Voith. Das Unternehmen wolle zunächst abwarten "was auf uns zukommt", sagte er einer Zeitung. Analysten vermuten, Voith spekuliere auf eine Erhöhung des Angebots. Adecco hatte angekündigt, den Aktionären 54,50 Euro je Aktie zu bieten. Damit hätte DIS einen Wert von 636 Mio. Euro. Analysten haben den Wert bisher deutlich niedriger angesetzt. HSBC Trinkaus etwa bewertet die DIS-Aktie mit 43,20 Euro. Adecco kündigte an, auch im Fall des Scheiterns einer vollständigen Übernahme die jetzigen DIS-Vorstände an die Konzernspitze setzen zu wollen. "Das Angebot an Herrn Scheiff und Herrn de Daniel gilt unabhängig vom Ausgang des öffentlichen Angebots zur Übernahme der Aktien", sagte ein Sprecher. Dieter Scheiff ist Vorstandschef von DIS, Dominik de Daniel Finanzvorstand. Adecco rechne aber mit einer erfolgreichen Übernahme im Laufe des März, sagte der Sprecher. Die DIS-Vorstände könnte dann im Juni zu Adecco wechseln. Diese Ankündigung setzt Voith unter Druck. Denn ohne das erfolgreiche Management könnte das Unternehmen an Börsenwert... Lesen Sie weiter... |
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